Für die Organisatoren der Demo „Thüringen & Deutschland dienen, Asylchaos beenden“ am Mittwoch Abend vor der Erfurter Staatskanzlei mag die starke Beteiligung der Erfurter und zugereister Bürger aus ganz Thüringen eine angenehme Überraschung gewesen sein. Noch am Vorabend hatten sich nur 157 Demonstranten über Facebook angemeldet.

An der Zahl der Teilnehmer kann man das Anschwellen der Bürgersorgen angesichts der unkontrollierten Einwanderung ablesen. Noch vor wenigen Wochen hätte man mit dem Thema nicht diese große Resonanz erzielt. Björn Höcke betonte auf der Kundgebung vor der Staatskanzlei, daß sich die Demo nicht gegen diejenigen richtet, die von verantwortungslosen Politikern mit allen Mitteln hergelockt wurden, sondern gegen alle Politiker der Altparteien, die ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang begonnen haben. Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Ramelow bekamen dafür ihr Fett weg.

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Der zwangsfinanzierte von den Altparteien beherrschte Staatssender MDR behauptete natürlich, daß die Veranstaltung von Hools und Rechtsradikalen dominiert worden wäre. Also echte Fußballfans waren natürlich willkommen, es hätten eher einige mehr seien können und rechtsextreme Parolen gab es nicht. Es waren ganz klar die besorgten Bürger, und das erfreuliche, es sind nicht wie die Lügenmedien es immer behaupten, alles alte verbitterte DDR-Rentner, sondern sehr sehr viele junge Leute, die die Zonengrenze gar nicht mehr gekannt haben, die aber das meiste vom Leben vor sich haben und über ihre Zukunft mitbestimmen wollen. Höcke forderte eine Volksabstimmung über die Einwanderungspolitik.

Ansprache vor der Staatskanzlei

Ansprache vor der Staatskanzlei

Den Altparteien fiel bei den Gegendemonstrationen nichts mehr ein. Die Antifa ist seit einem Jahr sehr zusammengeschmolzen. Ewas mehr Präsenz hätten die Erfurter schon erwartet. Den Grünen sind die Argumente ausgegangen, so daß eine bei den Jungen Grünen stationierte Gegendemonstrantin wild um sich spuckte. Das zeigt das bunte Niveau dieser Partei. Und die Satirepartei „Die Partei“ führte ein verunglimpfendes „Heil-Höcke“-Plakat mit sich.

Da waren die Plakate der Demonstranten sachlicher. Kanzlerin Merkel wurde zwar hart kritisiert, jedoch nicht diffamiert.

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Das Fazit der Demonstranten im Sprechchor: „Wir kommen wieder!“

Autor: Wolfgang Prabel