Nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen Zeitung hat das Wahlkreis- und Jugendbüro Redroxx, das von der Fraktionsvorsitzenden der Linken und Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow und dem Linken-Landtagsabgeordneten Christian Schaft betrieben wird, einen Aufruf ausgesandt, in dem die Adressaten aufgefordert werden „Banden zu bilden“, um gegen die AfD vorzugehen.

Der parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stefan Möller, kritisiert den Aufruf scharf: „Einmal mehr zeigt die Linke mit diesem Verhalten ihre Affinität zu politischer Gewalt. Der Vorsitzenden der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Hennig-Wellsow, und dem Abgeordneten Schaft ist das hohe Gewaltpotenzial der linksextremen Adressaten ihres Aufrufs aus vielen Veranstaltungen der letzten Monate und Jahre bekannt. Wer vor diesem Hintergrund auch noch aktiv die Bildung von Banden fordert, welche dann gegen die AfD vorgehen sollen, stellt sich außerhalb des Rechtsstaats und zeigt offen seine verfassungsfeindliche Gesinnung. Abgerundet wird dieses Bild noch dadurch, dass Schaft Mitglied der ‚Roten Hilfe‘ ist, einer eindeutig verfassungsfeindlichen, linksextremistischen Vereinigung.“

Darüber hinaus seien weitere Landtagsabgeordnete der Linkspartei eindeutig dem extremistischen Milieu, das weder vor Straftaten noch vor politischen Gewalt zurückschrecke, offen zugetan. So habe die Landtagsabgeordnete Katharina König zuletzt ganz offen ihre Freude und Zustimmung über die Störung einer Veranstaltung der AfD-Fraktion in Jena geäußert, trotz der dabei von Linksextremisten begangenen Straftaten wie Beleidigungen. Für öffentlich verkündete Gewaltfantasien gegenüber einem AfD-Abgeordneten wiederum sei die Linke-Abgeordnete Sabine Berninger bereits bekannt geworden.

„Bei einer derart mit dem linksextremistischen, demokratiefeindlichen Milieu verwobenen Landtagsfraktion kann man natürlich keine ernst gemeinte Distanzierung von politischer Gewalt erwarten. Es ist jedoch ein demokratisches Trauerspiel, das mittlerweile selbst die SPD und die Grünen keine Hemmungen mehr haben, mit solchen Extremisten zusammenzuarbeiten, um in der Regierungsverantwortung zu bleiben und den politischen Gegner zu bekämpfen. Doppelzüngig ist in diesem Zusammenhang auch die Haltung der Kirchen. Wer einerseits die AfD vom Diskurs ausschließt, wie derzeit beim Katholikentag in Leipzig, andererseits aber kein Problem darin sieht, sich mit linksextremen Politikern zu verständigen, der hat ein schweres Glaubwürdigkeitsproblem. Das gilt auch für alle anderen Institutionen, die ohne jedes Berührungsproblem mit linksextremistischen Vertretern der Linkspartei zusammenarbeiten. Wer die Beteiligung solcher Abgeordneter bei dem sogenannten zivilgesellschaftlichen Engagement akzeptiert, macht den Bock bewusst zum Gärtner“, so Möller.