Zum Streit in der rot-rot-grünen Koalition über die Wohnsitzauflage für Asylberechtigte erklärt Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„In der SPD hat sich wohl die Erkenntnis durchgesetzt, dass die große Anzahl von Migranten keine kulturelle Bereicherung, sondern in erster Linie eine Belastung für unsere Gesellschaft ist. In der Diskussion um die Wohnsitzauflage geht es nun darum, die damit verbundenen vielfältigen Probleme aus den Städten, in denen viele Asylbewerber gerne wohnen, in die Dörfer zu verteilen.

Fakt ist, dass man mit dieser Verschiebung von Problemen gar nichts löst. Die wenigen Migranten, die sich in unsere Gesellschaft integrieren, würden sowohl in den Städten als auch in den Dörfern nicht negativ auffallen. Für sie braucht es keine Wohnsitzauflage, sondern eine Konzentration der Mittel, die zur erfolgreichen und vollständigen Integration von Ausländern bereitstehen. Bei allen anderen Migranten wäre es im Interesse Thüringens, das zeitlich befristete Gastrecht schnellstmöglich zu beenden, anstatt diesen Menschen die Möglichkeit eines dauerhaften Verbleibs in unsere Gesellschaft vorzugaukeln.“