Die Sicherheitsbehörden sehen Deutschland weiter im Visier islamistischer Terroristen. Sie diagnostizieren  weiterhin eine „abstrakt hohe Gefährdungslage“. Auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt sollen zumindest am Samstag zusätzlich zur Polizei Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen und der Stadt für Sicherheit sorgen.

Dazu sagt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Henke:

„Damit Weihnachten bei uns tatsächlich ein Fest des Friedens sein kann, bedarf es eines immer größeren Polizeiaufgebots auf den Weihnachtsmärkten. Denn Weihnachtsmärkte gehören nämlich schon alleine aufgrund ihrer Symbolik zu den bevorzugten Anschlagszielen islamistischer Terroristen. Die abstrakt hohe Gefährdungslage kann also sehr schnell allzu konkret werden. Spätestens der Brandbrief einer Polizistin aus Mühlhausen zeigt, dass die Polizei in der Fläche so ausgedünnt ist, dass sie kaum effektiv für die Sicherheit unserer Bürger sorgen kann. Nicht nur auf Weihnachtsmärkten tut eine erhöhte Polizeipräsenz not. Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung mit Nachdruck auf, mindestens 200 Polizeianwärter pro Jahr auszubilden, um statt der Schein- eine wirkliche Sicherheit zu gewährleisten.“