Laut dem Sozialverband VdK stieg die Armutsgefährdungsquote zwischen 2006 und 2015 in Thüringen um nahezu zwei Drittel auf rund 13 Prozent. Der Verband erwartet eine weitere Verschärfung des Problems, wenn die heute 40- bis 60-Jährigen das Rentenalter erreichen.

Dazu sagt Corinna Herold, sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Die steigende Altersarmut ist eine Schande für das wohlhabende und angeblich soziale Deutschland. Schuld an der Zuspitzung der Situation sind maßgeblich die ehemals und heute regierenden Altparteien. Die Entwicklung war schon lange vorherzusehen. Trotzdem blieben sowohl Christ- als auch Sozialdemokraten untätig. Nun sind die Menschen, welche ihr Leben lang arbeiteten und so ihren Beitrag zu unserer hochgelobten Volkswirtschaft leisteten, im Alter zunehmend unwürdigen  Bedingungen ausgesetzt. Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag machte sich deshalb jüngst für eine solidarische Rentenreform stark. Wir wollen das System auf breitere Füße stellen. Auch in der Familienpolitik sehen wir eine Chance, die Rente doch noch zu retten. Es müssen wieder mehr Kinder geboren werden, um die demografische Katastrophe, die sich auch in der Rentenkatastrophe äußert, zu verhindern. Alle Parteien sollten es sich zu einer ihrer obersten Aufgaben machen, die Altersarmut mit allen Mitteln zu bekämpfen.“