Die AfD-Fraktion hat heute im Plenum des Thüringer Landtags gefordert, dass es eine Bedarfsermittlung für Lehrer gibt, die Deutsch als Zweitsprache unterrichten. Der entsprechende AfD-Antrag wurde von allen Altparteien abgelehnt.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, bildungspolitische Fraktionssprecherin:

„Es ist für mich völlig unverständlich, warum nicht eine Sachgrundbefristung für Lehrer für Deutsch als Zweitsprache geprüft werden soll. Eine Entfristung der Lehrkräfte geht am langfristigen Bedarf vorbei und verursacht auf Dauer unnötige Kosten. Die Umsetzung unserer Forderung würde den Thüringer Haushalt entlasten.

Zunächst muss doch ermittelt werden, über welchen Aufenthaltsstatus die Schüler mit Migrationshintergrund an Thüringer Schulen jeweils verfügen. Wer keinen Daueraufenthalt hat, muss abgeschoben werden. Dazu müssen die Asylverfahren so durchgeführt werden, dass es eine  Entscheidung über das Bleiberecht gibt, ehe das Kind nach drei Monaten eingeschult wird. Ansonsten ist das Wohl des Kindes gefährdet, wenn es aus seinem Umfeld herausgerissen wird.“