Der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Christian Dietrich, übergab gestern dem Landtagspräsidenten Christian Carius die Tätigkeitsberichte der Jahre 2015 und 2016. Im Vorfeld der Berichtsübergabe kritisierte Dietrich den Umgang der Landesregierung mit den  Zwangsausgesiedelten.

Dazu sagt Stephan Brandner, justizpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion und Spitzenkandidat der AfD Thüringen für die Bundestagswahl:

„Es ist schrecklich, wie beschämend die Landesregierung mit den Opfern dieses Teils der deutschen Geschichte umgeht. Der Landesbeauftragte hat vollkommen Recht, wenn er dafür die Landesregierung kritisiert. Den Zwangsausgesiedelten der DDR wurde schlimmes Unrecht angetan und die nun in Thüringen regierende, lediglich in DIE LINKE umbenannte SED lässt diese Menschen auflaufen. Die Linke zeigt damit, dass sie überhaupt nichts aus der Geschichte gelernt hat und sich offenbar für das von ihr angerichtete Unrecht aus der Verantwortung stehlen will.“