Innenminister Poppenhäger präsentierte heute die Kriminalstatistik für das Jahr 2016. Dazu stellt der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Björn Höcke, fest:

„Minister Poppenhäger meint, dass es um die objektive Sicherheitslage in Thüringen gut bestellt sei. Das halte ich für eine beschönigende Interpretation der neuen Kriminalstatistik. So ist es zwar richtig, dass die Daten eine erkennbare Verbesserung der Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen ausweisen. Zugleich ist die Anzahl der Fälle gegenüber 2015 unvermindert hoch, verglichen mit den Jahren davor, während die Zahl der Einbrüche in Wochenend- oder Gartenhäuser deutlich angestiegen ist.

Erschreckend ist aber vor allem der enorme Anstieg der Gewaltkriminalität um über 22 Prozent und der Sexualstraftaten um über zwölf Prozent. Die Statistik zeigt gerade bei den insgesamt erheblich angestiegenen Gewalt- und Sexualdelikten einen auffällig hohen Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger. Bei Vergewaltigungen beispielsweise beträgt er 20,2 Prozent. Zur Erinnerung: Der Anteil von Ausländern an der Wohnbevölkerung beträgt weniger als vier Prozent. Angesichts solcher Entwicklungen ist der Hinweis des Ministers, dass Thüringen im Bundesvergleich gut dastehe, allenfalls ein schmerzlicher Trost“.“

Offizielle Medieninformation des Ministeriums zur Polizeilichen Kriminalstatistik incl. Pressemappen zur PKS und PMK