In der Nähe von Windkraftanlagen und in Gebieten, in denen diese geplant sind, werden in Thüringen Greifvögel gezielt getötet und ihre Brutstätten zerstört. Besonders häufig ist der streng geschützte Rote Milan betroffen. Die Thüringer Allgemeine berichtet in ihrer Dienstagausgabe, dass mittlerweile das LKA ermittelt.

Dazu sagt Olaf Kießling, umweltpolitischer Fraktionssprecher:

„Der Rote Milan wird zum Opfer einer tödlichen grünen Ideologie. Bei Pachteinnahmen je Windkraftanlage zwischen 35.000 bis 75.000 Euro pro Jahr in Thüringen verbindet sich die Geldgier der Investoren mit der Ideologie von Rot-Rot-Grün. Offensichtlich werden in Thüringen geschützte Greifvögel aus Profitgier getötet, denn durch ihre Anwesenheit können sie in einem Gebiet Windkraftanlagen verhindern. Das nehmen die rot-rot-grünen Ideologen anscheinend in Kauf, damit der Windkraftausbau schneller vorankommt. Für einen vermeintlichen Klimaschutz wollen sie ganz Thüringen mit Windrädern verspargeln. Nicht einmal vor dem Thüringer Wald machen sie halt. Vor allem die Grünen missachten den Naturschutz, der ihnen angeblich immer so wichtig war.“