Zur Vorstellung des Kabinettsentwurfs des Kreisgebietsgesetzes durch Innenminister Holger Poppenhäger heute sagt Jörg Henke, innenpolitischer Fraktionssprecher:

„Der Druck der Bürger und der Opposition in Thüringen auf die Landesregierung wirkt. Sie muss Zugeständnisse machen. Aus ihrer großen Reform ist ein Reförmchen geworden. Das Beispiel von Gera und Weimar zeigt, dass es Erfolg bringen kann, sich gegen das obrigkeitsstaatliche Diktat von Rot-Rot-Grün zu wehren. Die AfD fordert nun die Kreise dazu auf, nicht kleinbeizugeben. Es fehlt nicht mehr viel und Rot-Rot-Grün muss aufgeben.

In dem nun von der Landesregierung geplanten Saale-Kreis werden die Bedingungen für die Bevölkerung unerträglich. Der ländliche Raum dort droht auszubluten. Verwaltung, Handel und Gesundheitsversorgung werden sich in den wenigen Zentren bündeln. Gerade ältere Menschen werden unter den weiten Wegen zu Behörden und Gesundheitszentren leiden. Die AfD wird sich als Heimatpartei mit aller Kraft einem solchen Wandel zum Nachteil der ländlichen Bevölkerung in den Weg stellen.“