Am Ostermontag erfolgten in Gotha Anschläge auf Büros von Landtagsabgeordneten der SPD und der LINKEN. Auch AfD-Bürgerbüros waren in der Vergangenheit häufig das Ziel von Anschlägen.

Dazu sagt Stephan Brandner, justizpolitischer Fraktionssprecher:

„Wir verurteilen diese hinterhältigen und sinnlosen Anschläge. Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein! Auch mein Bürgerbüro wurde bereits mehrfach von Chaoten und Kriminellen angegriffen.

Die AfD hatte vor wenigen Wochen einen Antrag in den Thüringer Landtag eingebracht, der sich gegen alle Arten des politischen Extremismus richtete. Der Landtag sollte bekräftigen, dass er alle Formen der Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung verurteilt. Die Altparteien, darunter auch SPD und LINKE, hatten diesen Antrag einhellig abgelehnt. Deshalb muss man sich schon fragen, warum die SPD einerseits appelliert, dass Gewalt keine Lösung sei, anderseits aber unseren Antrag ablehnte, der genau dieses Ziel verfolgte. Alle politischen Akteure müssen sich gegen jeglichen Extremismus einsetzen und Gewalt in der politischen Auseinandersetzung gemeinsam ächten, ganz gleich, von wem sie ausgeht!“