Im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2016 wurden in Thüringen 4.794 Fälle unerlaubten Aufenthalts registriert. Davon entfallen 227 auf das Jahr 2014, 2.330 auf das Jahr 2015 und 2.237 auf das Jahr 2016. Im Gesamtzeitraum beläuft sich allein an Thüringer Bahnhöfen die Zahl der erfassten Straftaten wegen unerlaubten Aufenthalts auf 2.135. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des AfD-Abgeordneten Brandner an die Landesregierung hervor.

Dazu sagt Stephan Brandner, justizpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Diese Zahlen sind erschreckend und veranschaulichen das Chaos, das Angela Merkel im Sommer 2015 durch die totale Grenzöffnung ausgelöst hat. In Thüringen, einem Land ohne Außengrenzen zu Nachbarstaaten, haben sich die Fälle illegalen Aufenthalts noch im selben Jahr verzehnfacht! Wenn schon das geografische Herzstück Deutschlands mit ausländischen, offenbar unbekannten Personen sinnbildlich überschwemmt wird, wie mag wohl die Situation in den grenznahen Gebieten ausschauen? Auch, dass die Flüchtlingskrise überwunden sei, lässt sich anhand dieser Zahlen nicht belegen. Vielmehr ist die Welle an Straftaten gegen das Aufenthaltsrecht bis Ende 2016 nicht spürbar abgeebbt. Dieser permanente Zustand des Rechtsbruchs durch Heerscharen illegaler Migranten, muss umgehend beendet werden. Die AfD fordert die Bundesregierung abermals auf, die Außengrenzen zu schließen und illegal Eingewanderte schnellstmöglich in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Auch die Ramelowregierung ist da in der Pflicht!“