Die Einsatzstärke der Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft der Bereitschaftspolizei hat sich seit 3 Jahren nicht maßgeblich erhöht. Durchschnittlich waren im Jahr 2015 119, im Jahr 2016 122 und im laufenden Jahr 2017 121 Beamte einsatzbereit. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des AfD-Abgeordneten Henke an die Landesregierung hervor. Die meisten Dienstausfälle gibt es aufgrund von Krankheiten und nicht infolge von Dienstunfällen.

Dazu sagt Jörg Henke, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Die Beweissicherungs- und Festnahmehundertschaft der Bereitschaftspolizei (BFHu) unterstützt andere Polizeikräfte im Rahmen von Einsätzen gegen gewalttätige Störer und führt beweissichere Festnahmen durch. Gerade bei den linksextremistischen Ausschreitungen in Hamburg, wo es 186 Festnahmen gegeben hat, hat die BFHu gezeigt, wie wichtig sie ist. Die Zahl der Einsätze bleibt hoch, die Einsatzstärke jedoch stagniert bei kaum mehr als 120. Die Belastung ist enorm. Kein Wunder, dass das verbliebene Personal 2017 alleine aufgrund von Krankheiten bislang im Durchschnitt acht Tage aussetzen musste. Die AfD fordert eine deutliche Personalaufstockung, um auf die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen reagieren zu können. Die BFHu darf nicht auf Verschleiß gefahren werden.“