Laut dem Ländermonitoring „Frühkindliche Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung bestehen nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede bei der Kinderbetreuung. Als Indikator für die Qualität der Betreuung gilt der Betreuungsschlüssel.

Bundesweit liegt der Schlüssel bei den Kindergartenkindern bei 9,2 Kinder pro Fachkraft. In Ostdeutschland liegt der Schlüssel bei 12,2 Kinder je Betreuungsperson. Bei Kleinkindern liegt das Verhältnis bei etwa 5 Kinder je Betreuungsperson.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Besonders im Krippenbereich wird deutlich, dass Thüringen beim Betreuungsschlüssel Nachholbedarf hat – ein Betreuungsverhältnis von 1 zu 6,0 in Ostdeutschland gegenüber 1 zu 3,6 in Westdeutschland zeigt, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt werden.

Wir als AfD treten für einen verbesserten Personalschlüssel ein und bieten außerdem mit unserem Familiengeld eine flexible Alternative:

Die Höhe des Familiengeldes orientiert sich an den Kosten eines Kindergarten- und Krippenplatzes. So sind Eltern frei in ihrer Entscheidung, ob sie ihr Kind in eine Einrichtung geben wollen oder ob sie das Geld nutzen, um ihre Kinder selbst zu betreuen. Damit schaffen wir eine echte Wahlfreiheit, weil sich Eltern mehr Zeit für ihre Kinder nehmen können, und stoppen gleichzeitig die Familienverhinderungs- und Familienzerstörungspolitik der Altparteien.“