Im Jahr 2016 unterstützte die Landesregierung die „Fachberatungsstelle unbegleitete minderjährige Ausländer“ der Oberen Landesjugendbehörde mit 40.000 Euro (2017: 20.800 Euro). Die Landesregierung kann nicht ausschließen, dass Landesmittel dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ zu Gute kommen, in dem der Flüchtlingsrat Mitglied ist. Das Landesgeld für den Flüchtlingsrat Thüringen ist seit 2015 ohnehin um mehr als das 1,5fache angestiegen.

Dazu sagt Stephan Brandner, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und Spitzenkandidat der AfD Thüringen zur Bundestagswahl:

„Die Landesregierung fördert den Flüchtlingsrat fleißig als eigene Lobbyorganisation. Im Landesvorstand sitzen etliche Vertreter der Regierungsparteien, Ministeriumsmitarbeiter und Gewerkschafter. Seit 2015 sind die Landeszuwendungen an den Flüchtlingsrat auf das 1,5fache angestiegen! Dabei fließen dieses Jahr über 74.000 Euro (gut die Hälfte aller Zuwendungen an den Flüchtlingsrat im Jahr 2017) in ein Projekt, das der Flüchtlingsrat zusammen mit dem DGB durchführt und das auf Landeskosten das linke Verständnis der Asylpolitik popularisieren soll. Anders gesagt, findet faktisch eine steuergeldfinanzierte Propagierung der rot-grünen Regierungspolitik statt. Dazu passt, dass die Landesregierung nicht ausschließen kann, dass Landesgeld dem in mehreren Verfassungsschutzberichten erwähnten Aktionsbündnis ‚Aufstehen gegen Rassismus‘ zu Gute kommt, in dem der Flüchtlingsrat Thüringen Mitglied ist. Die Hetze gegen die AfD, die dieses Bündnis tagtäglich betreibt, und die Blockadetipps, die es gegen den Wahlkampf der AfD verbreitet, lassen den Schluss zu, dass das Aktionsbündnis eine Vorfeldorganisation der Altparteien ist. Der Flüchtlingsrat Thüringen betätigt sich also als eine steuergeldfinanzierte Organisation im öffentlichen Meinungskampf gegen die AfD. Beweis dafür ist auch die Aktionswoche gegen rechts (‚Gemeinsam gegen den Rechtsruck‘), die im Vorfeld und kurz nach der Bundestagswahl stattfinden soll. Einer der Haupakteure ist wiederum der Flüchtlingsrat, sowie die ebenfalls steuerfinanzierten Organisationen Mobit und ezra. Das ist nichts anderes als Wahlkampf auf Steuerzahlerkosten!“