Zu den jüngsten Äußerungen des Innenministers Georg Maier, wonach Verwaltungsgemeinschaften ab 8.000 Einwohnern in Verbandsgemeinden umgewandelt werden sollen, sagt Jörg Henke, kommunalpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„AfD wirkt – die Landesregierung geht immer mehr auf unsere Kritik und die völlig zurecht und seit langem geäußerten Bedenken der kommunalen Familie ein. Bereits 2016 haben wir einen Gesetzesentwurf zur Stärkung der Verwaltungsgemeinschaften eingebracht, in dem wir die freiwillige Übertragung von Aufgaben bei der Feuerwehr, beim Bauhof oder beim Gemeindehaus auf die Verwaltungsgemeinschaft mit einer Prämie belohnen wollten. Das Modell der Verbandsgemeinde sieht diese Übertragung auch vor, nur geschieht dies nicht freiwillig, sondern zwangsweise. Wir fordern: jede Gemeinde, jede Verwaltungsgemeinschaft muss frei entscheiden können für welches Modell sie sich entscheidet – ob sie eine Verwaltungsgemeinschaft bleibt oder eine Verbandsgemeinde bzw. Landgemeinde wird. Hier gilt: Subsidiarität vor Zwang, kommunale Selbstverwaltung vor dem Durchregieren von oben. Die Bürger und die Entscheidungsträger vor Ort, unsere Bürgermeister, wissen am besten, welches Modell den Interessen und Bedürfnissen ihrer Gemeinde entspricht.“