Die AfD-Fraktion hält in diesen Tagen ihre Haushaltsklausur ab. Ein Ergebnis der Klausur ist, dass die AfD ausreichend Mittel für einen Thüringer Hebammenfonds bereitstellen will.

Dazu sagt Corinna Herold, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse unserer Haushaltsklausur, denn seit Jahren sind die Probleme der Hebammen bekannt. Mittlerweile drohen sogar Schließungen von Kreißsälen, weil Hebammen ihre freiberufliche Tätigkeit aufgeben. Darum ist Eile geboten: Es ist uns ein Herzensanliegen die Hebammen bei der Bezahlung ihrer horrenden Haftpflichtprämien zu unterstützen. Mit unseren Änderungsanträgen beim Haushaltsentwurf planen wir konkret zwei Millionen Euro dafür ein. Das ist bei den aktuellen Haushaltsüberschüssen sofort umsetzbar und würde den Hebammen tatsächlich helfen.“

Wiebke Muhsal, familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, ergänzt:

„Ich möchte, dass Thüringen das familienfreundlichste Bundesland wird. Dieser Weg fängt mit einem wertschätzenden Umgang mit der Arbeit der Hebammen an! Alle Eltern wissen, dass neben vielen anderen Faktoren eine gut betreute Schwangerschaft und Geburt für Frauen eine Entscheidung für oder gegen ein weiteres Kind beeinflusst. Fühlen die Frauen sich gut versorgt, werden die Risiken auch während der Geburt ​für das Kind gering gehalten, entscheiden Frauen sich leichter für ein weiteres Kind. Um diese gute Betreuung abzusichern, planen wir einen Hebammenfond in Höhe von zwei Millionen Euro ein. Damit stellen wir sicher, dass Hebammen in ihrer Freiberuflichkeit nicht durch die horrenden Haftungsprämien gefährdet werden.“