Zum Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche sagt der Thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke:

„Wir alle sind Zeugen eines historischen Vorgangs. Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland sind die Altparteien nicht mehr in der Lage, auf Bundesebene eine Regierung zu bilden und das Wählervotum in politische Arbeit umzusetzen. Ihr Scheitern markiert einen Wendepunkt in der deutschen Nachkriegsgeschichte und steht für den seit Jahren zu beobachtenden Niedergang des politischen Establishments. Wir erleben den Bruch mit der Ideologie dominierten Merkel-Ära und den Zerfall eines immer nur an sich selbst interessierten Parteienkartells.

Seit Sonntag ist die unaufhaltsame Erosion der Altparteien für alle offensichtlich. Und sie ist richtig und nötig. Denn sie ist eine Riesenchance. Die Geschichte meint es noch einmal gut mit Deutschland! Sie gibt den Bürgern die einmalige Möglichkeit, das Scheitern Angela Merkels und der Altparteien grundsätzlich zu diskutieren und zu analysieren. Jetzt endlich können sie die Konsequenzen aus dieser fehlgeleiteten und in Teilen widerrechtlichen Politik ziehen, die dem Land massiven Schaden zugefügt hat.

Was heißt das für die AfD? Sie ist die einzige politische Kraft, die für eine grundsätzliche politische Erneuerung in Deutschland zur Verfügung steht. Nur sie kann sich authentisch für direkte Demokratie, soziale Marktwirtschaft und einen neuen, vitalen Patriotismus einsetzen. Deswegen und um nicht selbst in den Niedergangsstrudel hineingezogen zu werden, muss sie weiterhin maximalen Abstand zu den Altparteien halten.

Das endgültige Aus der Jamaika-Gespräche ist der Beginn einer politischen Zeitenwende hin zu einer alternativen bürgerlichen Politik zum Wohle des Landes.“