Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich nicht mit klaren Worten gegen die Bespitzelungsaktion des Zentrums für Politische Schönheit gegen Björn Höcke ausgesprochen.

Dazu sagt Stefan Möller, parlamentarischer Fraktionsgeschäftsführer und Landessprecher der AfD Thüringen:

„Ministerpräsident Bodo Ramelow eiert um eine klare Verurteilung der schweren Eingriffe in die Privatsphäre unbeteiligter Familienmitglieder eines Oppositionspolitikers herum.“

Wie kommt es, dass dieser Ministerpräsident hier herumdruckst, während er bei vergleichbaren Attacken auf Abgeordnete des Regierungslagers schon nach wenigen Minuten um ein deutliches Statement nicht verlegen ist? Die Antwort liegt für Stefan Möller auf der Hand:

„Ramelow wagt nicht, es sich mit den ‚Radikalinskis‘ in seinem Lager zu verscherzen, welche Nazimethoden ausnahmsweise dann nicht schlecht finden, wenn sie sich gegen den Gegner richten. Denn er ist angesichts seiner knappen Mehrheit im Landtag auf deren Unterstützung angewiesen. Da muss die hypermoralische Attitüde des Ministerpräsidenten eben aus machttaktischen Gründen mal kurz Pause machen.“