Am gestrigen Abend wählten die Mitglieder des AfD-Kreisverbandes Mittelthüringen aus Erfurt den Landessprecher der AfD-Thüringen und parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag Stefan Möller mit 100 Prozent Zustimmung zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt am kommenden 15. April.

Dazu sagt Stefan Möller: „Ich bedanke mich herzlich für den großen Vertrauensbeweis meiner Parteifreunde. Es gibt mir starken Rückenwind, mit einem solchen Ergebnis und dieser Unterstützung für die AfD in den Wahlkampf um die Stadtspitze zu ziehen. Wir haben den Erfurtern eine echte kommunalpolitische Alternative anzubieten. Erfurt werden wir wieder zu einer der sichersten Städte Europas machen. Dazu werden wir die Ordnungsbehörde neu aufstellen und auch durch die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements für mehr Präsenz bei der Durchsetzung von Sicherheit und Ordnung in Erfurt sorgen. Wir werden uns nicht primär um Rotlicht- oder Parkverstöße kümmern, sondern Kriminellen ein deutliches Signal senden, dass sie um unsere schöne Stadt besser einen Bogen machen.“

Einen weiteren Schwerpunkt sieht Möller in der deutlichen Absenkung der Gebühren für Kindergärten- und Kinderkrippenplätze: „Die Gebühren für Kindertageseinrichtungen sind in Erfurt derart hoch, dass sie faktisch Bestrafungscharakter für alle Familien haben, die sich für Kinder entschieden haben. Das werden wir ändern, indem wir die Stadtfinanzen nicht mehr für Einzelunterbringung von Asylbewerbern oder fragwürdige Integrationsprojekte ausgeben, sondern junge Eltern entlasten.“

Möller setzt sich zudem für eine grundsätzliche Schwerpunktverlagerung in der Stadtpolitik ein: „Es macht überhaupt keinen Sinn, nicht integrierbarer Zuwanderung nach Erfurt mit Millionen aus der Stadtkasse zu fördern, die in der Summe massive Probleme auslöst und keine Bereicherung darstellt. Zudem fehlt das Geld dann an anderer Stelle, z.B. beim sozialen und preisgünstigen Wohnungsbau. Hier hat der derzeitige OB Bausewein ebenso versagt wie beim Anpacken des Sanierungsstaus in Höhe von ca. 450 Millionen Euro bei Erfurts Schulen und Turnhallen.“

Als gebürtigem Erfurter ist es Möller ein besonderes Anliegen, seiner Heimatstadt Verhältnisse wie in westdeutschen Großstädten zu ersparen: „Erfurt wird als multireligiöser und multiethnischer Schmelztiegel keine Zukunft haben. Unser Gegenentwurf ist eine sichere und familienfreundliche Stadt, die ihren Fachkräftenachwuchs aus eigener Kraft großzieht und auf multikulturelle Zuwanderungsexperimente sowie auf religiöse und ideologische Nervensägen verzichtet.“