Lehrerabsolventen erhalten in Thüringen nach wie vor zu langsam Rückmeldungen von den Schulämtern, ob sie angestellt werden. Heute startet das zweite Schulhalbjahr, trotzdem sind viele Lehramtsanwärter über ihre beruflichen Perspektiven im Unklaren.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, bildungspolitische AfD-Fraktionssprecherin:

„Bildungsminister Helmut Holter bekommt es trotz aller Lippenbekenntnisse zu einer ‚Willkommenskultur für Lehrer‘ nicht hin, endlich für Klarheit für Lehrerabsolventen zu sorgen. Das Problem ist seit langem bekannt. Außerdem brauchen wir endlich mehr Lehrer an den Schulen. Trotzdem vermurkst Rot-Rot-Grün nach wie vor die Lehrereinstellungen. Es ist unmöglich, wie Bildungsminister Holter und die Schulämter mit den jungen Lehrerabsolventen umgehen. So sind die einen gezwungen in andere Bundesländer zu wechseln und die anderen müssen die Zeit mit Hilfsjobs überbrücken. Die AfD-Fraktion hat im März 2017 in einem Antrag im Plenum des Thüringer Landtags gefordert, dass die Bewerbungsverfahren für Lehrerbsolventen gestrafft und die Anstellungen zum nächstmöglichen Termin sichergestellt werden. Passiert ist seitdem offensichtlich nichts.“