Bei Hausdurchsuchungen in Rudolstadt und Kirchhasel Mitte März haben Polizeibeamte funktionsfähigen Sprengstoff, kiloweise Chemikalien zur Herstellung von Sprengstoff und ein mobiles Labor gefunden. Gegen die beiden Tatverdächtigen, von denen einer Kontakte in die linksradikale Szene hat, wird wegen der Vorbereitung eines Explosionsverbrechens ermittelt. Am 8. Mai durchsuchte die Polizei ein Haus in Steinach im Kreis Sonneberg und entdeckte sprengfähige Substanzen. Ein 20-Jähriger wurde festgenommen und ein Haftbefehl gegen ihn beantragt. In Kahla gab es an einem Dartclub am frühen Samstagmorgen eine Explosion. Offenbar wurde wieder Sprengstoff eingesetzt.

Dazu sagt Jörg Henke, innenpolitscher AfD-Fraktionssprecher:

„Die Vorfälle mit Sprengstoff sammeln sich in Thüringen. Aus keinem anderen Bundesland wird aktuell ähnliches berichtet. Wird Thüringen unter Rot-Rot-Grün zum Eldorado für Bombenbastler? Das Innenministerium unter Georg Maier ist meiner Meinung nach mit der Aufklärung überfordert.“