Das Jugendamt des Kreises Sömmerda verweigert einem pakistanischen Jugendlichen den Widerspruch gegen seinen Abschiebebescheid. Suleman Malik, Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt, will die Abschiebung nicht akzeptieren. Dabei wird er von dem SPD-Abgeordneten Helmerich unterstützt.

Dazu sagt Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Es ist schon interessant, welche zwei Personen in diesem Fall zusammengefunden haben, die es nicht akzeptieren wollen, dass die Behörden geltendes Recht umsetzen. Suleman Malik, die treibende Kraft hinter den Moscheebauplänen in Erfurt-Marbach, möchte nämlich nicht nur den betroffenen Ausländer gerne hierbehalten, sondern freut sich mutmaßlich auch über den dann erwartbaren Familiennachzug aus Pakistan. Es handelt sich bei der Familie nämlich um Mitglieder der Ahmadiyya-Sekte.

Während man von Malik nicht erwartet, dass er zum rechtstaatlichen Handeln des Landratsamts eine neutrale Position einnimmt, müsste man das jedoch von der zweiten Person. Es handelt sich nämlich um Oskar Helmerich. Der ist zwar über die AfD-Landesliste in den Landtag gewählt worden. Nach einer 180-Grad-Wende seiner politischen Überzeugungen setzte sich das nunmehrige SPD-Fraktionsmitglied aber nun für das Gegenteil dessen ein, wofür er in den Landtag gewählt wurde. Er unterstützt den lokalen Sektenführer gegen die Behörde. Dabei hat er wohl ein Verhalten an den Tag gelegt, welches die Behörde sogar zu einer Beschwerde beim Landtagspräsidenten veranlasst hat.“